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FRÖMMIGKEIT | HEILKUNST UND SKELETTE WORT UND SCHRIFT | TECHNIK UND ARBEIT GRUNDRISS | KLOSTERGARTEN | BRAUGARTEN Das Alltagsleben Im Mittelalter wurde das tägliche Leben nur selten schriftlich festgehalten. Daher ist die große Fundzahl selbst kleinerer Gegenstände von hohem Aussagewert, da diese spannende und gelegentlich überraschende Seiten des klösterlichen Alltagslebens illustrieren. Ein Großteil der Funde steht in Verbindung zur Ernährung, wie etwa Bestecke, Geschirr und Gescherbel. Die etwa 30 Mönche folgten im Klosteralltag einem besonderen Kostplan, sowohl Umfang wie Inhalt der Nahrungsaufnahme waren festgelegt. Die Mönchsregeln der Benediktiner schreibt vor, dass zwei warme Gerichte zur ersten Mahlzeit des Tages genügend seien. Dazu sollten die Brüder je ein Pfund Brot verzehren, und weiter wird betont, dass, abgesehen von den Schwachen und Kranken, vollständig auf den Genuß von Fleisch vierbeiniger Tiere zu verzichten sei. Folglich aß man in den Klöstern Geflügel und große Mengen Fisch.
Überraschend trat auch eine große Anzahl Schlösser und Schlüssel in Øm zu Tage - sollten doch die Mönche in vollkommener Armut und ohne jeglichen Privatbesitz
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