Dänemarks
Kloster Museum
Munkevej 8, Emborg, DK-8680 Ry
Tel. +45 8689 8194
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 Zu Wort und Schrift

Die Verbreitung der Schriftsprache zwecks Bekundung der christlichen Botschaft war ein zentraler Teil klösterlicher Arbeit und hierzu diente die Buchproduktion.

Einer der bedeutsamsten Räume im Kloster war ohne Zweifel die Bibliothek. Hier wurden die ganz besonderen Bücher und Manuskripte für wissenschaftliche Studien aufbewahrt. Das Inventarium von 1554 enthält das einzig bekannte Bücherverzeichnis eines dänischen Klosters und überliefert, welche Bücher die Mönche von Øm zu ihrer Verfügung hatten. Im Jahre 1554 befanden sich 346 Bücher und Manuskripte in der Bibliothek. Eine Anzahl, die heute niemanden überrascht, doch seiner Zeit bildete dieser Bestand eine der größten Bibliotheken in Jütland.

Mönche am Pult

Die im Kloster hergestellten Bücher wurden zum Teil mit einer Buchschnalle, als Schmuck und zum Schutz des wertvollen Buches, ausgestattet. Die hier gezeigte, durch kleine seitliche Kerben verzierte Buchschnalle aus Messing, wurde von einem Lederriemen gehalten.

Buchschnalle      Buchschnalle

Für den täglichen Bedarf an Dokumentation war Pergament viel zu wertvoll. Hierzu verwendete man eine Unzahl von Wachstafeln, die wohl auch im Norden, z.B. als Vertragsdokument, schon seit der Römerzeit bekannt waren. Griffel
Diese Wachstafeln bestanden aus kleineren Holzplatten mit einer Vertiefung für die Wachsschicht, in die man nun mit einem Griffel schreiben konnte. Ein Griffel (stilus) ist ein Schreibwerkzeug aus Metal oder Bein, am einen Ende spitz zulaufend, um Buchstaben einzuritzen und flach am anderen Ende, um das Geschriebene wieder zu löschen.

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tirsdag d. 7. september 2010
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