Dänemarks
Kloster Museum
Munkevej 8, Emborg, DK-8680 Ry
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Grundriss über Øm Kloster

Die ausgedehnten Ruinen von Øm Kloster bilden den vollendetsten Grundriss eines dänischen Zisterzienserklosters. An einem Frühlingstag des Jahres 1172 gegründet, bot dieser Ort zwischen den Seen den 13 Gründermönchen die ideale Grundlage zur Urbarmachung. Die Mönche begannen zügig damit, die Landschaft um sie herum zu ihren Diensten zu verändern und legten Kanäle zwischen Mossø und Gudensø an. Reste des größten Kanals kann man noch heute östlich des Klosters in der Landschaft gewahren.

Das Kloster existiert nun für einen Zeitraum von 400 Jahren und wird nach der Reformation für einige Jahrzehnte in eine Priesterschule umgewandelt. Diese damit erste Universität Jütlands wurde 1560 endgültig aufgelöst.

Im darauf folgenden Jahr beginnt der Abriß auf Befehl König Frederik d. II. und die Baumaterialien werden weitgehend zum Bau des Renaissanceschlosses in Skanderborg verwendet.
 

Grundriss des Klosters

       Museums Gebäude   Das Øm Kloster Museum Museum

  1. Eintrittsschalter, wechselnde Sonderausstellungen und Büro
  2. Kirchenhaus mit Kunstausstellungen und Vesperklause
  3. Braugarten, in memoriam der 103 Faß Bier, die 1554 im Kloster lagerten
  4. Dänmarks ältester Museumsgarten
  5. Museum mit Ausstellungen mittelalterlicher Gegenstände und Skelette

    12. Jahrhundert     Im 12. Jahrhundert
  6. Der westliche Kanal angelegt anlässlich der ersten Nivellierung im Jahre 1172
  7. Stauanlage
  8. Das Grab von Bischof Peder Elavsen im Hochchor der Klosterkirche. Er war bis 1246 Bischof von Århus und wurde in der noch nicht fertiggestellten Klosterkirche begraben
  9. Klosterkirche, eingeweiht im Jahre 1257
  10. Der nördliche Kreuzarm der Kirche mit Ausgang zum Friedhof
  11. Der Friedhof
  12. Der Westgiebel der Klosterkirche
  13. Der südliche Kreuzarm der Klosterkirche, mit der Treppe zum Schlafraum der Chormönche (Dormitorium)
  14. Sakristei mit Tür zur Kirche
  15. Die Bibliothek, in der die Mönche Teile der Chronik von Øm Kloster schrieben
  16. Der Kapitelsaal, dem Sitzungszimmer der Mönche - im 14. Jahrhundert quadratisch umgestaltet
  17. Das Grab von Abt Mikkel
  18. Möglicherweise ein Treppenhaus mit Zugang zum Schlafsaal (Dormitorium)
  19. Zimmer, Verwendung unbekannt
  20. Möglicherweise der erste Speisesaal des Klosters (Refektorium)


    14. und 15. Jahrhundert    14. und 15. Jahrhundert
  21. Der Südflügel mit dem zweiten Refektorium des Klosters
  22. Der Kreuzgang.
  23. Der Hof
  24. Der grosse Westflügel mit den Vorratskellern
  25. Der Südliche Klosterhof
  26. Zimmer, Verwendung unbekannt
  27. Das Brauhaus
  28. Ofen/Bäckerei/Trockenofen
  29. Die Küche
  30. Der Gästeflügel
  31. Das Krankenhaus
  32. Kanal zur Spülung der Spitaltoiletten, etwa 1495
  33. 33. Der östliche Kanal 
Rekonstruktionsmodell Øm Kloster (Holger Garner):
Rekonstruktion von Øm Kloster
 
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tirsdag d. 7. september 2010
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